SVG In Christus

Bibelinterpretation / Galater 2:21

Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn wenn durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben.

Galater 2:21 lädt uns dazu ein, über das Verhältnis zwischen Gottes Gnade und der Gerechtigkeit durch Christus nachzudenken. Paulus schreibt diese Worte an die Galater, um sie daran zu erinnern, Gottes Gnade nicht zu verwerfen und zu verstehen, dass – ungeachtet des Gesetzes – allein Christus Gerechtigkeit bewirken kann.

Gesetz und Gnade

Zu der Zeit des Paulus war das Gesetz von grundlegender Bedeutung für das jüdische Leben. Es war nicht bloß eine Ansammlung von Regeln und Vorschriften, die es zu befolgen galt, sondern wurde als ein Weg angesehen, Gerechtigkeit vor Gott zu erlangen. Paulus erinnert uns jedoch daran, dass das Gesetz nicht ausreicht, um Gerechtigkeit zu erlangen, und dass wir das Heil nur durch Gottes Gnade – die sich in Tod und Auferstehung Christi offenbart – empfangen können.

Jesus Christus und die Gerechtigkeit

Der Tod Christi am Kreuz ist ein Akt göttlicher Gerechtigkeit und Liebe zur Menschheit. Christus nahm die Sünden der Welt auf sich, damit wir vor Gott gerechtfertigt werden können. Darüber hinaus offenbart das Opfer Christi nicht nur die göttliche Gerechtigkeit, sondern stellt auch unsere Beziehung zu Gott wieder her. Durch diesen Gnadenakt wird uns eine Gerechtigkeit zuteil, die wir aus eigener Kraft nicht hätten erlangen können.

Buch: Neues Testament / Galater
Themen: gnade, Jesus, gesetz, gerechtigkeit, Erlösung
Gehe zur Seite für Projektsponsoren