Bibelinterpretation / Johannes 16:7
Beim Lesen des Verses in Johannes 16:7 mag es seltsam – oder sogar beunruhigend – erscheinen, dass Jesus seinen Weggang als etwas darstellt, das zu unserem Besten geschieht.
Die Ankunft des Trösters
Doch wie bei vielen anderen biblischen Textstellen liegt der Schlüssel zum Verständnis dieser Botschaft im Kontext. Bei dem „Weggang“, von dem Jesus spricht, handelt es sich um seine Himmelfahrt nach seinem Tod. Sein Weggang ebnet den Weg für das Kommen des Beistands – des Heiligen Geistes –, der an seiner Stelle zu seinen Nachfolgern gesandt werden sollte.
Das Wirken des Heiligen Geistes
Der Heilige Geist gilt als eine der drei Personen der Dreieinigkeit, neben Gott dem Vater und Gott dem Sohn. Nach Jesu Weggang wird der Heilige Geist zu seinem Stellvertreter und Beistand auf Erden; er leitet die Gläubigen zur Wahrheit und hilft ihnen, ein gottgefälliges Leben zu führen.
Die Bedeutung von Jesu Tod und Auferstehung
Jesu Weggang in den Himmel diente letztlich der Verherrlichung und dem Wohl seiner Nachfolger; durch seinen Tod und seine Auferstehung erwirkte er die Sühne für die Sünden der Menschheit und begründete die Verheißung des ewigen Lebens in seinem Himmelreich.