SVG In Christus

Bibelinterpretation / Jakobus 1:26

Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig.

In Jakobus 1:26 werden wir vor der Macht und der Wirkung unserer Worte gewarnt. Der Apostel Jakobus erklärt uns: Wer sich für religiös hält, aber seine Zunge nicht im Zaum hält, dessen Frömmigkeit ist wertlos und vergeblich. Damit macht er deutlich, dass Religion nichts Äußerliches sein darf – nichts, was wir nur im Gotteshaus oder an einem bestimmten Tag praktizieren –, sondern dass sie all unser Tun und Reden durchdringen muss.

Was bedeutet es, „seine Zunge zu zügeln“?

Jakobus sagt, dass diejenigen, die sich für religiös halten, darauf achten müssen, was und wie sie sprechen. Das bedeutet nicht nur, Lügen zu vermeiden, sondern auch Worte zu unterlassen, die andere verletzen könnten. Wenn wir unsere Lippen nicht kontrollieren, laufen wir Gefahr, unseren Mitmenschen zu schaden und ihnen gegenüber einen Mangel an Respekt und Liebe zu zeigen.

Buch: Neues Testament / Jakobus
Themen: verkündigung
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