SVG In Christus

Bibelinterpretation / Matthäus 6:19-20

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen.

Matthäus 6:19–20 fordert uns auf, keinen irdischen Reichtum anzuhäufen, da dieser vergänglich ist. Bei genauerer Betrachtung dieser Verse zeigt sich, dass Jesus materiellen Besitztümern nicht grundsätzlich ablehnend gegenübersteht; vielmehr mahnt Er uns, nicht unsere gesamte Energie und Aufmerksamkeit darauf zu richten. Wir müssen erkennen, dass diese irdischen Dinge flüchtig sind und keinen Bestand haben; machen wir sie zum Mittelpunkt unseres Lebens, drohen uns daher Enttäuschung und Verlust.

Irdischer Reichtum

Das Anhäufen von irdischem Reichtum gilt für viele als unerlässlich für ein angenehmes Leben in der heutigen Welt. Doch das zwanghafte Streben nach materiellen Gütern kann zu einem Leben voller Stress und Sorgen führen, da die Aufrechterhaltung eines solchen Lebensstils ständige Arbeit erfordert. Zudem können diese Besitztümer im Handumdrehen verloren gehen – sei es durch eine Naturkatastrophe oder durch Diebstahl.

Schätze im Himmel

Im Gegensatz zu irdischem Reichtum rufen uns diese Verse dazu auf, Schätze im Himmel zu sammeln. Was sind das für Schätze, und wie können wir sie erwerben? Anstatt materielle Dinge in den Vordergrund zu stellen, sollten wir uns darauf konzentrieren, Gott und unsere Mitmenschen zu lieben, Demut und Großzügigkeit zu üben und nach biblischen Grundsätzen zu leben. Auf diese Weise investieren wir in unsere ewige Zukunft, anstatt vergängliche Güter anzuhäufen.

Buch: Neues Testament / Matthäus
Themen: gier, himmel, materialismus
Gehe zur Seite für Projektsponsoren